Kleine Helfer für mehr Geborgenheit im Alltag

Wärme, Halt und angenehme Körperreize bewusst erleben

Nähe und Berührung müssen nicht immer von einem anderen Menschen kommen.

Manchmal können auch ganz einfache Dinge dabei helfen, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen: etwas Weiches zum Anlehnen, eine warme Decke, ein angenehmes Gewicht oder etwas, das wir in den Armen halten können.

Gerade wenn dir Nähe manchmal fehlt – oder wenn Berührung mit anderen Menschen nicht immer einfach für dich ist – kannst du ausprobieren, was sich für dich angenehm anfühlt.

Dabei geht es nicht darum, ein bestimmtes Gefühl erreichen zu müssen. Es geht ums Wahrnehmen und Ausprobieren:

Was tut mir gerade gut?
Wie viel Kontakt möchte ich?
Was ist mir vielleicht zu viel?

Dein Körper. Deine Grenzen. Dein Tempo.

 

Zum Anlehnen und Festhalten

Theraline my7 Körperkissen

Ein großes Körperkissen bietet viel Fläche zum Anlehnen und Festhalten. Du kannst es neben dich legen, einen Arm darum legen oder deinen Körper daran anlehnen.

Gerade daran gefällt mir, dass du selbst entscheiden kannst, wie viel Kontakt du gerade möchtest.

Kleine Übung

Mach es dir bequem und probiere verschiedene Positionen aus. Lehn dich zunächst nur leicht an das Kissen. Wenn es angenehm ist, kannst du es näher zu dir ziehen.

Frag dich dabei:

Wie viel Kontakt fühlt sich gerade gut an?

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Gewicht und Begrenzung wahrnehmen

Samthus Gewichtsdecke 135 × 200 cm

Manche Menschen empfinden gleichmäßiges Gewicht auf dem Körper als angenehm. Eine Gewichtsdecke ermöglicht es, dieses Gefühl selbstbestimmt auszuprobieren.

Bei der Samthus-Decke gefällt mir besonders, dass verschiedene Gewichtsstufen erhältlich sind. 

Kleine Übung

Du musst dich nicht sofort vollständig unter die Decke legen. Lege sie zunächst beispielsweise nur über deine Beine und nimm einen Moment wahr:

Wie fühlt sich das Gewicht an? Möchte ich mehr davon – oder ist es so bereits genug?

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Weichheit bewusst spüren

BEDSURE Kuscheldecke

Eine weiche Decke ist wahrscheinlich der einfachste Helfer auf dieser Seite – und genau das mag ich daran.

Du kannst dich darin einkuscheln, sie um deine Schultern legen oder einfach mit den Händen über das weiche Material streichen.

Kleine Übung

Wickle die Decke einmal bewusst um dich, ohne nebenbei aufs Handy zu schauen.

Spüre für einige Atemzüge:

Wo berührt die Decke meinen Körper?
Wo fühlt sie sich besonders angenehm an?
Möchte ich sie enger oder lockerer um mich haben?

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Wärme und Duft wahrnehmen

Strauss Home Körnerkissen mit Lavendel

Wärme kann eine weitere Möglichkeit sein, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen.

Dieses Körnerkissen lässt sich erwärmen und verbindet den Wärmereiz zusätzlich mit dem Duft von Lavendel.

Natürlich gilt auch hier: Nicht jeder Mensch mag Lavendel. Entscheidend ist nicht, ob etwas allgemein als angenehm gilt, sondern ob es sich für dich angenehm anfühlt.

Kleine Übung

Lege das angenehm warme – nicht heiße – Körnerkissen beispielsweise auf deinen Bauch oder Schoß.

Nimm zuerst das Gewicht wahr. Dann die Wärme. Und anschließend, wenn du möchtest, den Duft.

Du kannst dich fragen:

Was davon nehme ich am stärksten wahr?

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Etwas im Arm halten

Mewaii Gewichtskuscheltier – Bär

Auch Erwachsene dürfen etwas zum Kuscheln haben.

Ich finde den Gedanken schön, einen weichen Gegenstand in den Armen halten zu können, ohne dass daraus irgendeine Erwartung entsteht.

Der Gewichtsbär verbindet eine weiche Oberfläche mit spürbarem Gewicht und kann beispielsweise gehalten, auf den Schoß gelegt oder an den Körper genommen werden.

Kleine Übung

Nimm den Bären zunächst einfach in beide Hände.

Dann entscheide selbst:

Möchte ich ihn näher an meinen Körper nehmen?

Vielleicht möchtest du ihn an deine Brust drücken. Vielleicht liegt er lieber auf deinem Schoß. Vielleicht möchtest du gerade überhaupt keinen Druck.

Alle drei Antworten sind in Ordnung.

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Drücken, spüren & loslassen

JOYIN sensorische Squishy-Würfel

Manchmal tut es gut, nicht nur etwas Weiches zu berühren, sondern selbst aktiv Druck auszuüben. Diese weichen Squishy-Würfel lassen sich mit den Händen zusammendrücken und formen sich anschließend wieder zurück. 

Ich mag daran besonders, dass du selbst bestimmen kannst, wie fest du zugreifen möchtest. Du kannst den Würfel einfach in der Hand halten, mit einzelnen Fingern hineindrücken oder ihn mit der ganzen Hand zusammendrücken.

Kleine Übung

Nimm einen Würfel in deine Hand und drücke zunächst nur ganz sanft hinein.

Spüre einen Moment:
Wie fühlt sich das Material an? Wie viel Druck ist angenehm?

Dann kannst du etwas fester drücken, kurz halten und deine Hand anschließend ganz bewusst wieder lockerlassen.

Beobachte dabei einmal den Unterschied zwischen Anspannen und Loslassen.

Du entscheidest dabei selbst, wie viel Druck und Reiz sich gerade gut anfühlt.

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